Borgruppe
Gruppe:
IIIa
 
Aluminium
Periode:
3
 
 
 
 
 
 
 
Ordnungszahl
Massezahl
Name
Schalen-Ordnung
 
13
26,982
Al
2 | 8 | 3
 
 
 
 
 
 
 
Metall
Aluminium
fest
 
 
 
 
Hinter dem Begriff Aluminium steckt das lateinische Wort »alumen«, einem wasserhaltigen schwefelsauren Doppelsalz von Kalium und Aluminium. Das Metall Aluminium kommt in der Natur nicht gediegen vor, sondern nur in Verbindungen mit anderen Elementen. In dieser Form ist es allerdings das dritthäufigste Element, der im Mittel etwa 16km dicken Erdkruste.
 
Aluminium wurde 1808 von Humphry Davy entdeckt, jedoch konnte es erst 1825 in rein metallischer Form isoliert werden. Der Chemiker Friedrich Wöhler verfeinerte 1827 diesen Prozess, trotzdem war die Herstellung metallischen Aluminiums noch immer teurer als Gold. Erst das Elektrolyseverfahren aus dem Jahr 1886 führte zu einem Verfall dieses Preises, hin zu dem heutigen Wert.
 
Bekannte chemische Verbindungen des Aluminiums, die nicht immer mit diesem Element in Zusammenhang gebracht werden, sind der Schmirgel (Korund) und die Edelsteine Rubin, und Saphir. Sie sind fast reine Aluminiumoxyde, der Zusammensetzung Al2O3. Ihre Färbung rührt von den in geringen Mengen enthaltenen Schwermetallionen her.
 
Von Aluminium sind keine weiteren Isotope bekannt. Es kommt nur mit der Massezahl 27 vor. Die vier radioaktiven Nuklide sind künstlich hergestellt und besitzen Halbwertzeiten im Sekunden-/Minutenbereich bis hin zu 717.000 Jahren bei 26Al.
 
 
 
 

 
Aluminium
 
 
 
 
Dichte bei 20°C
Schmelztemperatur
Siedetemperatur
 
 
2,7 kg/dm³
660°C
2467°C
 
 

 
 
 
 
 
 
 
Weitere Hinweise:
Häufig vorkommende Aluminiumverbindungen sind der Feldspat KAlSi3O8, Granit, Gneis und Glimmer. Für die Aluminiumgewinnung ist jedoch Bauxit das wichtigste Mineral. Bauxit ist ein Gemisch aus Al2O3, FeO3, SiO und TiO2. Das Verfahren um Aluminium-Metall aus dem Bauxit zu gewinnen ist ein aufwendiger, chemischer und elektrolytischer Prozess, der 1889 von Carl Josef Bayer entwickelt wurde. Ein zweites Verfahren, bei dem Aluminium aus Tonerde gewonnen wird, kann mit dem Bauxitverfahren noch nicht konkurrieren.
Aluminium ist ein reaktionsfreudiges Element. Allerdings schützt es sich durch eine dünne, dichte Oxidschicht selber vor dieser Bindungswilligkeit. Technisch nennt man das Überziehen von reinem Aluminium mit dieser Oxidschicht, eloxieren.
 
Aluminium ist äusserst dehnbar, so dass es zu sehr dünnen Folien ausgewalzt werden kann. Diese Folien finden z.B. in der Lebensmittelindustrie Verwendung. Die Getränkeindustrie benutzt Dosen aus Aluminiumblech. Aufgrund seines geringen Gewichtes und seiner Widerstandsfähigkeit ist es beim Flugzeug- und Motorenbau sehr geschätzt und als guter elektrischer Leiter wird Aluminium im Freileitungsbau bei Hochspannungsleitungen verwendet.
 
 
 

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