Alkalimetalle
Gruppe:
Ia
 
Cäsium
Periode:
6
 
 
 
 
 
 
 
Ordnungszahl
Massezahl
Name
Schalen-Ordnung
 
55
132,91
Cs
2 | 8 | 18 | 18 | 8 | 1
 
 
 
 
 
 
 
Metall
Cäsium
fest / flüssig
 
 
 
 
Caesium von lateinisch »caesius«, was himmelblau bedeutet, besitzt im Lichtspektrum typische blaue Spektrallinien, woran sich sein Name orientiert. Es wurde im Jahr 1860 von dem Chemiker Robert Wilhelm Bunsen und dem Physiker Gustav Robert Kirchhoff im Wasser der Stadt Dürkheim nachgewiesen. Schon 1882 konnte Carl Setterberg metallisches Caesium herstellen.

Caesium wird bereits bei 29°C flüssig und gilt als weichstes Metall. Das Element ist außerordentlich reaktionsfreudig, so dass es auf der Erde nicht in gediegener Form vorkommt. Man kann es im Mineral Pollucit finden.
Die natürlichen Vorkommen von Caesium beziehen sich zu 100% auf stabiles Caesium mit der Massezahl 133. Radioaktive Isotope sind alle künstlicher Natur und wurden durch Kernwaffenversuche oder den Reaktorunfall von Tschernobyl freigesetzt.

Am bekanntesten ist der Einsatz des Metalls als Zeitbasis in den Atomuhren, beispielsweise der Physikalisch Technischen Bundesanstalt (PTB) in Braunschweig, welche die Zeit der Bundesrepublik Deutschland herstellt und verbreitet. Andere Anwendungsbereiche sind die Herstellung von Infrarotlicht durchlässigen Gläsern oder IR-Leuchten.
 
 
 
 

 
Cäsium
 
 
 
 
Dichte bei 20°C
Schmelztemperatur
Siedetemperatur
 
 
1,90 kg/dm³
29°C
690°C
 
 

 
 
 
 
 

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