Übergangsmetalle
Gruppe:
Ib
 
Kupfer
Periode:
4
 
 
 
 
 
 
 
Ordnungszahl
Massezahl
Name
Schalen-Ordnung
 
29
63,45
Cu
2 | 8 | 18 | 1
 
 
 
 
 
 
 
Metall
Cuprum
fest
 
 
 
 
Der Begriff Kupfer leitet sich von seinem frühgeschichtlichen Fundort Zypern ab, das bei den Römern »aes cyprium« hieß und später zu »cuprum« wurde. Wegen seiner Weichheit, wurde Kupfer schon frühzeitig mit anderen Metallen legiert. Besonders mit Zinn. Aus der so entstandenen Bronze wurden nicht nur Waffen und Werkzeuge, sondern auch Bildwerke gefertigt. Das gelbe Messing ist eine zweite bekannte Kupferlegierung mit Zink. Kupfer und Gold sind die einzigen farbigen Metalle und wurden beide zur Herstellung von Schmuck und Geld verarbeitet.
 
Von natürlichem Kupfer sind zwei Isotope bekannt, die beide nicht radioaktiv sind. Bei ihnen ist 63Cu mit 69% vertreten und 65Cu mit 31%. Es gibt jedoch künstlich hergestellte, radioaktive Nuklide des Kupfers
 
 
 
 

 
Cuprum
 
 
 
 
Dichte bei 20°C
Schmelztemperatur
Siedetemperatur
 
 
8,90 kg/dm³
1083°C
2595°C
 
 

 
 
 
 
 
Weitere Hinweise:
Seinen Haupteinsatzbereich findet Kupfer heute in der Übertragung und Verteilung von elektrischem Strom, den das Metall neben Silber sehr gut leitet. Gleiches gilt für seine Legierung mit Zink, dem Messing. Wegen seiner großen Widerstandsfähigkeit gegen chemische Prozesse, werden die großen Kessel und Pfannen die in Brauereien, Brennereien, Zucker-, Kerzen- und Seifenfabriken benötigt werden, aus Kupfer hergestellt.
Gediegenes Kupfer findet man am oberen See in Nordamerika, wo es bisweilen in tonnenschweren Blöcken, metallisch rein vorkommt. Metallurgisch wird es jedoch fast ausschliesslich aus Kupferkies CuFeS2, Buntkupferkies Cu3FeS3, Kupferglanz CuS, Rotkupfererz Cu2O und Malachit CuCO3 • Cu(OH)2 gewonnen.
Die Kupfererze werden durch Rösten in Oxide verwandelt und diese mit Kohle zu rohem Schwarzkupfer reduziert. Elektrolytisch gereinigt kommt es als Elektrolytkupfer in den Handel. Kupfer ist ein hellrotes, weiches und dehnbares Metall. Durch Einwirkung des Luftsauerstoffs verändert sich seine Oberfläche in braunes Kupfer2oxid und wird im Lauf der Zeit durch Einwirkung von Kohlendioxid und Feuchtigkeit an der Oberfläche zu grüner Patina. Sie besteht aus basischem Kupfercarbonat, welches das Kupfer vor weiterer Oxidation schützt. Diese Patina ist nicht zu verwechseln mit dem gesundheitsgefährdenden Grünspan, der ein Kupfersalz der Essigsäure ist.
 
 
 

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