Übergangsmetalle
Gruppe:
Vb
 
Niob
Periode:
5
 
 
 
 
 
 
 
Ordnungszahl
Massezahl
Name
Schalen-Ordnung
 
41
92,906
Nb
2 | 8 | 18 | 12 | 1
 
 
 
 
 
 
 
Metall
Niob
fest
 
 
 
 
Niob, von Niobe, der Tochter des Königs Tantalus der griechischen Mythologie wurde 1801 von Charles Hatchett entdeckt. Seinen Namen erhielt das Metall, da es häufig zusammen mit dem Element Tantal gefunden wird, von dem es bis 1844 nicht unterschieden werden konnte.. Bis 1950 war für das Element auch der Name Columbium (Cb), einem poetischen Namen für Amerika gebräuchlich.
 
Niob ist ein seltenes Element, kommt natürlich nur in seinen chemischen Verbindungen vor und ist typischerweise in Tantalmineralien zu finden. Hier ist es zu 100% mit seinem stabilen Isotop 93Nb vertreten. Radioaktive Isotope wurden künstlich von Menschen erschaffen.
Wegen seines bläulichen Schimmers wird Niob in Schmuck verarbeitet. Es tritt als Legierungsbestandteil in Sonderedelstählen auf, die eine erhöhte, mechanische Festigkeit erhalten sollen, wie Turbinen und Raketenteile. In der Elektrotechnik benutzt man Niob ebenso wie Tantal zur Herstellung kleiner, hochkapazitiver Kondensatoren.
 
Das Bild oben zeigt eine supraleitende Kavität zur Beschleunigung von Elektronen und Positronen aus hochreinem Niob im Deutschen Synchrotron (DESY) in Hamburg. Niob ist noch bei 9,2K supraleitend.
 
 
 
 

 
Niob
 
 
 
 
Dichte bei 20°C
Schmelztemperatur
Siedetemperatur
 
 
8,6 kg/dm³
2477°C
4744°C
 
 

 
 
 
 
 

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