Borgruppe
Gruppe:
IIIa
 
Thallium
Periode:
6
 
 
 
 
 
 
 
Ordnungszahl
Massezahl
Name
Schalen-Ordnung
 
81
204,37
Tl
2 | 8 | 18 | 32 | 18 | 3
 
 
 
 
 
 
 
Metall
Thallium
fest
 
 
 
 
Der Name Thallium ist vom griechischen »thallos«, abgeleitet, was junger Sprössling bedeutet und sich auf eine leuchtend grüne Linie im Spektrum von Thallium bezieht. Entdeckt wurde das Element 1862, in unabhängiger Arbeit, von gleich zwei Chemikern. Dies waren der Engländer Sir William Crookes und der Franzose Auguste Lamy.
 
Natürliche Mineralien mit genügenden Anteilen des Elements sind Crookesit, Lorandit und Hutchinsonit. Die benötigte jährliche Menge von etwa 5 Tonnen soll ein Nebenprodukt der Kupfer-, Zink- und Bleiverhüttung sein. Thallium kommt dabei zu 70,5% 205Tl und zu 29,5% als stabiles 203Tl vor. Natürliche radioaktive Isotope kommen nur in verschwindenden Mengen vor. Künstliche radioaktive Isotope stammen aus menschlichen Experimenten.
 
Thallium und seine Verbindungen sind starke Gifte. So wird Thallium3sulfat Tl2(SO4)3 als Gift zur Bekämpfung von Ratten, Mäusen und Kellerasseln eingesetzt. Geruchlos und ohne Geschmack wird es mit Stärke, Zucker, Glyzerin und Wasser vermischt und ausgelegt. Freundlichere Einsatzbereiche liegen bei der Herstellung von Gläsern, die bei geringen Temperaturen schmelzen, solchen, die Infrarotlicht durchlassen und Gläsern für Linsen mit hoher Brechungszahl. Beispiele sind Faxgeräte und Fotokopierer.
 
 
 
 

 
Thallium
 
 
 
 
Dichte
Schmelztemperatur
Siedetemperatur
 
 
11,84 kg/dm³
303°C
1457°C
 
 

 
 
 
 
 
 
 

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