Actinoide
Gruppe:
IIIb
 
  Thorium
Periode:
7
 
 
 
 
 
 
 
Ordnungszahl
Massezahl
Name
Schalen-Ordnung
 
90
232,040
Th
2 | 8 | 18 | 32 | 18 | 10 | 2
 
 
 
 
 
 
radioaktiv
Metall
Thorium
fest
 
 
 
 
Thorium, von Thor dem germanischen Kriegsgott, wurde 1828 von dem schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius entdeckt. Er fand es in einem Mineral mit Namen Thorit (ThSiO4), das auf der norwegischen Insel Lövo gefunden wird. Weitere Mineralien sind Thorianit und Monazitsande. Marie Curie wies dann 1898 nach, dass Thorium gemässigt radioaktiv ist. Die Halbwertzeit des natürlichen Thoriums, das zu 100% aus dem Isotop 232Th besteht, beträgt 14 Milliarden Jahre.
 
Reines Thorium wird in technischen Prozessen nicht genutzt. Thoriumoxid (ThO) dagegen als Legierungsbestandteil bei Elektroden des Wolfram-Inertgas-Schweissverfahrens, sowie bei Glühelektroden aus Wolfram. Man benutzte es auch für Glühstrümpfe für Petroleumlampen. Thoriumoxid besitzt einen Schmelzpunkt, der bei 3.300°C liegt.
 
Thorium selber möchte man als Quelle für die Uranherstellung verwenden, da seine Vorkommen auf der Erde etwa denen des Bleis entsprechen. Sie sind damit größer sind als die des Urans und man hofft, mit ihnen die abnehmenden Uranvorräte kompensieren zu können. Der Weg ist der, dass man Thorium 232 mit Neutronen bestrahlt, um so das spaltbare Uran 233 zu erbrüten.
 
 
 
 

 
Thorium
 
 
 
 
Dichte bei 20°C
Schmelztemperatur
Siedetemperatur
 
 
11,72 kg/dm³
1755°C
4788°C
 
 
Radioaktivität
 
 
 
 
Massezahl
Halbwertzeit
Energie
 
 

232 | 100%

14 Milliarden a

Alpha: 4,01 MeV

-

 
radioaktives Element,   Nuklide siehe Wikipedia
 

 
 
 
 
 

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