Lanthanoide
Gruppe:
IIIb
 
Thulium
Periode:
6
 
 
 
 
 
 
 
Ordnungszahl
Massezahl
Name
Schalen-Ordnung
 
69
186,930
Tm
2 | 8 | 18 | 31| 8 | 2
 
 
 
 
 
 
 
Metall
Thulium
fest
 
 
 
 
Thulium, wurde im Jahr 1879 von dem schwedischen Chemiker Per Teodor Cleve entdeckt. Es kommt in geringen Mengen in den Mineralien Gandolinit und Monazit vor. Sein einziges natürliches Isotop 169 Tm ist stabil.
 
Radioaktives Thulium wurde künstlich hergestellt und findet bei einigen Techniken Anwendung. So entsteht beispielsweise nach der Bestrahlung von Thulium in einem Atomreaktor ein Nukleid, das u.a. Röntgenstrahlen aussendet. Ein 'Knopf' aus diesem Isotop wird zur Herstellung eines tragbaren Röntgengerätes für medizinische Zwecke benutzt.
 
Fundort:
Ytterby ist ein kleiner Ort oberhalb von Stockholm. Dort gibt es einen Steinbruch, in welchem die Mineralien Gadolinit und Yttrotantalit vorkommen. In diesen Mineralien fand man die chemischen Elemente Erbium (Er), Terbium (Tb), Ytterbium (Yb) und Yttrium (Y), deren Namen Variationen des heutigen Ortsnamens von Ytterby sind, sowie die Elemente Holmium (Ho), Gadolinium (Gd), Thulium (Tm) und Scandium (Sc).
 
 
 
 

 
Thulium
 
 
 
 
Dichte bei 25°C
Schmelztemperatur
Siedetemperatur
 
 
9,3 kg/dm³
1545°C
1947°C
 
 

 
 
 
 
 

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