Übergangsmetalle
Gruppe:
IIb
 
Zink
Periode:
4
 
 
 
 
 
 
 
Ordnungszahl
Massezahl
Name
Schalen-Ordnung
 
30
65,37
Zn
2 | 8 | 18 | 2
 
 
 
 
 
 
 
Metall
Zink
fest
 
 
 
 
Zink, von zinken dem zackigen Ergebnis des Schmelzprozesses. Das Element wurde im 16.Jahrhundert von dem Arzt und Alchimisten Paracelsus entdeckt, obwohl die Zink-Kupfer-Legierung, das Messing schon im Altertum bekannt war. Zink ist selber nicht gefärbt, aber sein Guss besitzt einen bläulichen Schimmer, den man auch bei Zink-Überzügen von Metallen beobachten kann.
 
Von diesem Element sind keine natürlichen Nuklide bekannt. Radioaktives Zink ist künstlicher Natur. Von den stabilen Isotopen ist 64Zn mit 49% am Häufigsten, gefolgt von 66Zn mit 28%, 68Zn mit 18%, 67Zn mit 4% und 70Zn mit 1%.
 
Zink kommt als reaktionsfreudiges Metall nur in seinen Verbindungen natürlich vor.
Die wichtigsten Zinkerze sind Zinkspat (Galmei ZnCO3), Zinkblende ZnS und Kieselzinkerz Zn2SiO4*H2O.
 
 
 
 

 
Zink
 
 
 
 
Dichte bei 25°C
Schmelztemperatur
Siedetemperatur
 
 
7,15 kg/dm³
419°C
906°C
 
 

 
 
 
 
 
Weitere Hinweise:
Bei Zinkblende wird das Zink durch Erhitzung des Erzes gewonnen. Hierbei entstehen Zinkoxid und Schwefeldioxid, wobei das Zinkoxid durch Verwendung von Kohle zu metallischem Zink reduziert wird. Durch Elektrolyse kann es dann gereinigt werden.
Industriell wird Zink hauptsächlich zu Zinkblech und als Oberflächenschutz für Eisenblech verarbeitet, denn das Metall überzieht sich an feuchter Luft mit einer Schicht Zinkoxid bzw. Zinkcarbonat, die das Metall vor weiterer Oxidation schützt. Allerdings greifen schon verdünnte Säuren und starke Laugen das Zink energisch an, wobei die entstehenden Salze sehr giftig sind. So darf Zinkblech nicht in der Lebensmittelindustrie verwendet werden.
 
Neben dem Messing der Legierung aus Zink und Kupfer gehört das Neusilber ebenfalls zu den bekannten Zinklegierungen. Hier wurden Nickel, Kupfer und Zink miteinander legiert. Neusilber wird bei der Münzherstellung benutzt.
 
 
 

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